1000 Euro für Kindertagesstätte, auch von Lobbacher Firmen
Netzwerk der Metropolregion Rhein-Neckar unterstützt Krabbelkäfer
1000 Euro, die Martin Dreßler ( 2. von links ) vom Netzwerk www.Rhein-Neckar-Dreieck-Info.de schon erwirtschaftete,
konnte er schnell und unbürokratisch an die Mosbacher Kindertagesstätte Krabbelkäfer e.V. übergeben.
Zur feierlichen Übergabe bastelten die Tagesstättenkinder ein 1000-Krabbelkäfer-Euro-Plakat. Die
Tagestätte, die seit April in Mosbach etabliert ist, hat finanzielle Sorgen. Dringend benötigte
Gelder des Landes sind zwar zugesagt, werden aber erst im kommenden Jahr ausgezahlt.
Die Ausgaben für Gehälter, Sozialabgaben und Miete werden monatlich fällig und die Zahlungen sind
nicht zu verzögern.

Die Stadt Mosbach unterstützte den Verein bisher sehr stark, aber die finanziellen Möglichkeiten sind nun ausgeschöpft. Durch die Frauenbeauftragte des Neckar-Odenwald-Kreises, Frau Adelheid Knoll aufmerksam gemacht, nahm Martin Herkommer, 1. Vorsitzender des Krabbelkäfervereins, zum Internetportal Kontakt auf.
Das Netzwerk, ein Zusammenschluss von werbenden Firmen, z.B. der DIENSTZENTRALE, dem Möbel- und Textilhaus
Kreß und bayback.de aus Lobbach und sozialen Gruppen in der Metropolregion Rhein-Neckar, unterstützt mit
den Werbeeinnahmen soziale Projekte. Martin Dreßler: „Mir war klar, dass hier schnelle Hilfe
notwendig ist“.
Eine Werbepartnerfirma war gleich gefunden, was zur Aufnahme in das Netzwerk
Bedingung ist. Firmen werben kostengünstig und benennen soziale Gruppen als Partner. Aus den bisher
eingegangenen Werbegeldern aller Firmen konnte ein Überbrückungsdarlehen an den Verein übergeben werden.
So können aus vielen, relativ kleinen Werbebeträgen (50 – 160 €/Jahr) große Hilfen möglich gemacht werden. Nebenbei werben die Firmen mit ihrem sozialen Engagement bei einem Kundenkreis aus der Sozialwirtschaft, der sich durch Vergabe von neuen Aufträgen bedanken kann.
Die Unterstützung des Netzwerks beruht aber nicht nur auf der Auszahlung von Finanzmitteln, sondern auch auf eine weitergehende Beratung. So werden in diesem speziellen Fall noch weitere Firmen oder Spender gesucht und Kontakte zu Stiftungen hergestellt, mit dem Ziel, die Betreuung für die Kinder noch bis ins nächste Jahr und damit bis zur Auszahlung der Landesmittel sicherzustellen.
Zum Schluss bedankt sich Martin Herkommer bei allen beteiligten Firmen für diese Hilfe und wünscht, dass sich noch viele Firmen und Gruppen diesem Netzwerk anschließen werden.


